In der Walachei

sonntagsausflug in die walachei bei 25 grad im november.

langsam aber sicher von der europäischen hauptkulturstadt ins oltenische niemandsland, ödnis aus entlaubten bäumen, leeren fabriken, holzverkleideten, immer nur halbfertig gebauten pensiune, landschaft und industrie in farben wie auf polaroidfotos der 60er jahre (oder sogar blasser, als wäre alles eigentlich schwarzweiß und nur matt nachcoloriert), allein die heldendenkmäler und bürgermeisterämter sind weniger vergilbt, plattenbauten mitten im panoramablick, orte von filmischer sonntagsträgheit, noch mehr hunde als sonst (die auf der straße schlafen).

zurück in der hauptkulturstadt: weltmusikfestival, heute eine band aus mazedonien, eine marokkanisch-ungarische. die fremde welt begann heute schon mehr als 50 km gen süden von sibiu.

 

(von oben: plattenbau im cozia „parc national“, ort voineasa, pferd + rad in brezoi, plattenbau, arbeiterdenkmal, bürgermeisteramt in brezoi)

Über Julia Jürgens

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