Rumania

Im Jiddischen reiht sich das Land in seinen ländlichen Genüssen auf:

Ein mămăligale (Maisbrei), ein pastramale (Geräuchertes), ein cârnațele (Würstchen) und ein Gläserle Wein…

Jeder hat sein Bild, gemalt, besungen, fotografiert oder beschrieben. Und es gibt immer noch Neues.

Ich fahre immer mit der Ahnung, dass ich eigentlich nichts weiß, noch wenig gesehen und begriffen habe. Es stört mich nicht. In anderen Dingen würde es mich frustrieren. Immer wieder am Nullpunkt zu beginnen, auf immer Anfängerin. Ich rutsche nie ein Level höher, sehe nie etwas zum zweiten Mal. Es ist alles immer neu in Rumänien. Und wenn mir etwas bekannt vorkommt, dann als vage Erinnerung wie an etwas aus der Kindheit. Manchmal wundere ich mich, warum ich mir nicht merken kann, was mich so interessiert. Die Geschichte der Orte, der Landstriche, des ganzen Landes. Aber es ist stets nur ein Gefühl, das bleibt. Und alles andere verliert sich. Bis zum nächsten Mal.

 

Über Julia Jürgens

Bloggen | Reisen | Süd | Ost | Europa
Video | Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s